Urban sketching

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Mit Stift und Blick fürs Detail durch die Süntelbuchallee

 

Urban Sketcher zu Gast in Bad Nenndorf – Zeichnen, Austausch und eine kleine Vernissage am Zeitreise-Kiosk
Bad Nenndorf wurde am vergangenen Sonntag zum Treffpunkt für alle, die gerne mit offenen Augen durch ihre Umgebung gehen – und das Erlebte am liebsten gleich zu Papier bringen. Auf Einladung des Fördervereins der Landesgartenschau Bad Nenndorf e. V. trafen sich rund 20 Mitglieder der Urban Sketchers Convention Hannover, der Calenberger Sketchers sowie interessierte Nenndorferinnen und Nenndorfer.

Marion Kramer, unsere erste Vorsitzende des Fördervereins, freute sich besonders, die Gruppe bereits zum zweiten Mal in Bad Nenndorf begrüßen zu dürfen. Diesmal stand die Süntelbuchallee im Mittelpunkt. Mit Zeichenstift, Aquarellfarben und viel Liebe zum Detail machten sich die Künstlerinnen und Künstler daran, ihre ganz persönlichen Eindrücke der Straße festzuhalten.

Dabei geht es beim Urban Sketching nicht darum, ein möglichst perfektes Bild zu schaffen. Vielmehr zeichnen die Urban Sketcher direkt vor Ort und halten fest, was sie sehen und was ihnen ins Auge fällt. Gebäude, Bäume, Menschen, Straßenszenen oder kleine, oft unscheinbare Details können dabei zum Motiv werden. Jede Zeichnung erzählt so ein Stückchen vom Ort – und zugleich von dem Menschen, der sie angefertigt hat.

Die Urban Sketchers sind dabei keine klassische Künstlergruppe mit festen Mitgliedschaften. Vielmehr handelt es sich um lokale und regionale Gruppen, die sich regelmäßig zum gemeinsamen Zeichnen treffen. Die Urban Sketchers Convention Hannover und die Calenberger Sketchers gehören zu dieser weltweiten Bewegung, bei der das gemeinsame Zeichnen, der Austausch und die Freude am Beobachten im Vordergrund stehen. Anfängerinnen und Anfänger sind dabei ebenso willkommen wie erfahrene Zeichnerinnen und Zeichner.

Für die Besucherinnen und Besucher bot sich am Sonntag eine besondere Gelegenheit: Sie konnten den Künstlerinnen und Künstlern beim Entstehen der Bilder über die Schulter schauen und miterleben, wie aus ersten Linien nach und nach individuelle Ansichten der Süntelbuchallee entstanden.

Nach der Zeichenrunde ging es zum Zeitreise-Kiosk des Fördervereins. Dort warteten Kaffee und Kuchen auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – und natürlich gab es auch etwas zu sehen: Bei einer kleinen Vernissage wurden die entstandenen Werke präsentiert. So wurde aus dem gemeinsamen Zeichnen ein gemütlicher Nachmittag mit vielen Gesprächen und Begegnungen.